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Goldbrasse im Salzmantel („Dorada a la sal“) August 3, 2008

Posted by Timmy in Aus dem Backofen, Das schmeckt??? Und wie!!!, Fisch, International, Lieblingsrezepte, Schnell auf den Teller, Spanisch.
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Zutaten:

– pro Person eine Goldbrasse, ganz (mit Kopf und Gräten), aber geputzt
– sehr grobkörniges Salz
– Zitronen

Die Goldbrassen mit klarem Wasser kurz sauber spülen und, falls auf dem Markt noch nicht geschehen, putzen (Schuppen abkratzen, Bauch- und Rückenflossen abschneiden, Innereien herausnehmen). Mit Küchenpapier trocken tupfen.

Ein Backblech mit hohem Rand mit Backpapier auslegen. Je nach Größe passen 2-4 Goldbrassen auf ein Blech. Auf das Backpapier 0,5cm hoch grobkörniges Salz streuen. Die Goldbrassen auf das Salz legen und diese wiederum mit einer sehr dicken Schicht Salz bedecken.

 

Den Ofen auf 180-200° vorheizen. Die Goldbrassen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen. Das Salz muss ganz hart werden und anfangen zu bräunen.

Aus dem Ofen herausnehmen, das Salz komplett von den Goldbrassen abklopfen, ohne den Fisch zu „verletzen“. Die Goldbrasse als Ganzes mit einer halben Zitrone und Petersilie dekoriert servieren. Dazu passt grüner Salat oder gemischter Salat mit Tomaten, und/oder Salzkartoffeln oder Pommes.

 

Schmeckt besonders im Sommer. Ein Rezept von meiner Mama 😉 : super simpel, super schnell vorbereitet und super lecker! 😀

Guten Appetit!

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Tortilla de patatas – spanisches Kartoffelomelett Juli 26, 2008

Posted by Timmy in Aus der Pfanne, Hausmannskost, International, Spanisch, Vegetarisch, Warme Vorspeisen.
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Zutaten:

3 große Kartoffeln
3 Eier
1 Zwiebel
Salz
Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln vierteln und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel vierteln und in kleine Streifchen schneiden In einer hohen Pfanne mit sehr viel Öl und Salz bei geringer Hitze gar braten (nicht knusprig!), dabei die Zwiebeln etwas später dazu geben, damit sie nicht braun werden, sondern nur glasig. Die Kartoffeln und Zwiebeln mit dem Schöpflöffel mit so wenig Öl wie möglich aus der Pfanne nehmen und bereit stellen. Das Olivenöl bis auf einen kleinen Rest umweltfreundlich entsorgen.

Eier in einer großen Schüssel mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Die Kartoffeln und Zwiebeln hineingeben, mischen. In der gleichen Pfanne ein wenig vom vorigen Öl geben, erhitzen und die Eier-Kartoffelmasse hineingeben, gleichmäßig verteilen. Bei geringer Hitze braten, mit einem Holzspatel verhindern, dass die Tortilla anbrennt bzw. die Pfanne gelegentlich hin und her schwenken.

Wenn das Ei am Rand langsam gar wird, kann man sie umdrehen. Ich benutze dazu einen großen Teller, der exakt auf die Pfanne passt, mein Mann nimmt lieber einen flachen Topfdeckel wegen des Griffes in der Mitte. Pfanne von der Feuerstelle nehmen, Teller oder Deckel drauf legen und (am besten über der Spüle, falls Öl tropft) mit Schwung umdrehen. Dann die Pfanne wieder auf den Herd, erneut ein paar Tropfen vom Olivenöl und die Tortilla mit der rohen Seite vom Teller/Deckel in die Pfanne schieben. Braten, bis sie durch ist.

Viele Spanier mögen die Tortilla „hoch“ (=dick) und innen mit flüssig gebliebenem Eigelb. Es gibt Leute, die sogar Hefe in die Tortilla tun. Ich lass die Hefe immer weg und lasse das Ei immer ganz gar werden.

Entweder als Vorspeise/Appetithäppchen in kleine Stückchen schneiden (für mehrere Personen) oder vierteln und als Hauptspeise mit Salat servieren (=je nach Größe, für bis zu 4 Personen)

Schmeckt auch Kindern (ohne Zwiebeln) und ist auf Partys ein super Appetizer, in kleine Quadrate schneiden und Zahnstocher reinpieksen.

Varianten:

mit Spinat:

mit roter Paprika zusätzlich zu den Kartoffeln:

ohne Zwiebel

mit Zucchini statt bzw. zusätzlich zu den Kartoffeln

mit Bohnen

… usw.

Paella Marinera – mit Fisch und Meeresfrüchten Juli 26, 2008

Posted by Timmy in Aus der Pfanne, Das schmeckt??? Und wie!!!, Fisch, International, Spanisch.
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Zutaten für 1 Pfanne von 26cm Durchmesser (= ca. 3 Personen oder 2 Personen mit Riesenhunger 😛 )

Für den Fisch-Sud:
A) entweder: die „faule-Hausfrauen-Variante“ (meine 😆 😉 ): 1- 1,5l fertiger Fischsud, am besten von der spanischen Marke Anet* (*o) (schmeckt, wirklich wirklich, wie selbstgemacht! Alles andere schmeckt industriell… falls man das irgendwo in Deutschland kriegt, vielleicht in speziellen Spanien-Feinkost-Läden? Ist nicht ganz billig, schmeckt aber fantastisch)

B) oder: die raffinierte, zeitintensive „echte Variante“
– Fischabfälle, am besten vom Seeteufel, Seehecht, Thunfisch, Sardinen, Meeresfrüchte (Gamba-Köpfe z. B.), muss nicht alles das sein, aber wenigstens 2 verschiedene Dinge. Bitte KEINEN fettigen Fisch wie z. B. Lachs hernehmen, das geht total in die Hose (schon ausprobiert… 🙄 )
– Wasser
– 2-3 Knoblauchzehen
– 1 Gemüsewiebel
– getrocknete rote Parpikastückchen (genannt „ñora“, oder/und: frische rote Paprika)
– Olivenöl
– Salz
– Safran
Zubereitung: In einem hohen Topf Olivenöl heiß werden lassen und die geschälten und halbierten Knoblauchzehen, ein kleines Stück von der Zwiebel, die Paprika und die im Mörser mit Salz zerstoßenen Safranfäden scharf anbraten. Dann mit Wasser aufgießen, aufkochen lassen, den Rest der Zwiebel und die Fischabfälle hineingeben, nachsalzen und mindestens 1 Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sich der Sud auf ca. 1,5l reduziert. Mit dem Schaumlöffel alle großen und harten „Stücke“ rausfischen und den Rest sieben – zur Seite stellen.

Zutaten für die Paella:

6 oder mehr rohe Gambas (oder Langostinos – sind etwas größer)
Tintenfischringe, nicht paniert!
ein kleines Stück Thunfisch (z. B. ein Filet), in mundgerechte Happen geschnitten
ein kleines Stück Seehecht, ebenso
ein kleines Stück Seeteufel, ebenso
schwarze Miesmuscheln („mejillones“) je nach Vorliebe mehr oder weniger, ca. 3-4 pro Person
evtl. auch Herzmuscheln („berberechos“) ODER Venusmuscheln („almejas“)
3-4 Espresso-Tassen Reis: am besten den ganz runden Reis, wie der für Milchreis
1 halbe grüne Paprika
1 halbe rote Paprika
1 kleine Dose Erbsen
1 Knoblauchzehe (oder mehr je nach Geschmack)
Safran
Salz
Olivenöl
den Inhalten sind keine Grenzen gesetzt. Es kann auch ein anderer Fisch genommen werden, z. B. Kabeljau, und andere Meeresfrüchte, es gehen z. B. auch tiefgefrorene geschälte Scampi (man muss dann aber auch mit Geschmacksverlust rechnen, weil die frischen, großen Gambas intensiver schmecken). Man kann auch noch kleine Zucchini-Stückchen dazugeben, einige Leute geben auch noch mal zusätzlich Zwiebel mit hinein usw. usf.

Die Muscheln, falls sie ganz frisch sind (keine Tiefkühlkost, evtl. sogar noch „lebend“) sollten mehrere Stunden vor Beginn der Zubereitung in eine Schüssel mit Salzwasser gelegt werden. Das Wasser 2 bis 3x wechseln. Die Muscheln sollen auf diese Weise evtl. noch vorhandenen Sand im Inneren „ausstoßen“.

Die Gambas im heißen Olivenöl ganz kurz beidseitig anbraten (müssen noch nicht gar werden) und wieder aus der Pfanne nehmen. Ebenso mit den Knoblauchzehen, dem Fisch, der in kleine Häppchen-Stücke geteilt wird, mit der Paprika (kleine Stücke ca. 2×2 cm) verfahren.

Die Safranfäden mit Salz in einem Mörser zerstoßen bis er nur noch pulverig ist. Das Safran-Salz in die Pfanne geben, den Reis dazu und unter Rühren den Reis zunächst anbraten, danach die Pfanne mit dem (warmen-heißen!) Fischsud randvoll füllen. Es ist äußerst wichtig, dass das Verhältnis Reis-Sud stimmt, denn der Sud muss in der Pfanne verkochen, der Reis muss am Ende „pampig“ werden (er darf nicht körnig sein wie beim Langkornreis!), aber auch nicht verkocht sein.

Je nach der Größe der Fischstückchen, diese 10-20 Minuten vor Ende der Kochzeit des Reises in die Pfanne dazu geben und ein bisschen „eintauchen“ lassen. Ebenso die Tintenfischringe (brauchen tendentiell länger).

Die Paprika 10 Min vor Ende der Kochzeit dazugeben. Ganz zum Schluss, 5-10 Min vor Ende (es sollte noch Sud vorhanden sein), die Erbsen, die Muscheln und die Gambas dazu. In der Pfanne sollte es überall möglichst gleichmäßig kochen, am besten ist dafür ein Gasherd geeignet. Man sollte möglichst vermeiden, viel in der Pfanne herumzurühren. Was man natürlich schon berücksichtigen sollte ist, dass
a) der Fisch und die Gambas einmal gewendet werden sollten und
b) der Reis unten nicht anbrennt, am besten „hebt“ man da mit einem Holz-Spatel oder ähnlich unter dem Reis hoch, ohne viel zu rühren, damit Sud nach unten nachlaufen kann.

Ist der Reis „zu früh“ fertig und noch viel Sud da, die letzten Minuten das Feuer hochdrehen und dann abstellen und die Paella offen (ohne Deckel) ruhen lassen. Ist der Reis noch hart, Paella zugedeckt mit ganz kleiner Flamme köcheln lassen, falls vorhanden Sud nachfüllen (niemals Wasser nachfüllen -> Geschmacksverlust!) bzw. Feuer abstellen und die Paella 10-15 Minuten mit einem Glasdeckel zugedeckt „ziehen“ lassen.

Muscheln, die sich während des Kochprozesses nicht geöffnet haben, sind ungenießbar und sollten weggeschmissen werden!

Zur Paella werden aufgeschnittene Zitronen serviert: Jeder kann sich dann auf seine Paella auf seinem Teller ein paar Spritzer rauftröpfeln lassen. Dazu trinkt man Rotwein (keinen Weißwein) und man isst dazu Weißbrot

Wer keine rohen Gambas kriegt und die tiefgekühlten, vorgekochten nimmt, darf sie vorher nicht anbraten und dann auch nur wirklich ganz kurz vor Koch-Ende mit in die Pfanne tun.

Gazpacho – Kalte Tomatensuppe Juli 26, 2008

Posted by Timmy in Gut & Günstig, Hausmannskost, International, Kalte Vorspeisen, Saisonales, Spanisch, Suppen, Vegetarisch, Vorspeisen.
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Zutaten:

 ca. 5-6 reife, saftige Tomaten (mach ich immer nach Augenmaß…)
– 1 Gurke
– 1 grüne Paprika
– etwas weniger als 1/2 Zwiebel (je schärfer sie ist, desto weniger, aber das ist auch Geschmackssache)
– 1 Knoblauchzehe
– altes Weißbrot
– Essig (am liebsten den von Modena)
– Olivenöl
– Salz
– Wasser

Zubereitung:

Das Gemüse waschen und klein schnippeln. Das alte Brot in Wasser einweichen. Die Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Alles gemischt nach und nach in einem Mixer mixen (alles passt nie auf einmal rein) und in einen Topf oder eine große Schale sieben. Die Suppe sollte nicht zu dickflüssig sein. Wenn alles gemixt und gesiebt ist: mit Öl, Essig und Salz abschmecken. Kalt stellen.
Zum Servieren gibt man gerne gewürfelte Gurken-, Zwiebel-, Paprikastückchen und Croutons dazu, die sich jeder selbst aus Schälchen in seine Suppe geben kann.
Schmeckt im Hochsommer bei heißen Temperaturen super.

Bierteig-Empanadas (Teigtaschen) Juli 26, 2008

Posted by Timmy in Aus dem Backofen, International, Partyrezepte (ab 10 Personen), Spanisch.
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Für den Bierteig:
1 Glas helles Bier
1/2 Glas Olivenöl
Mehl (Augenmaß, ca. 500-750g)
1 Prise Salz

Bier mit Olivenöl und Salz mischen. Gesiebtes Mehl unterkneten, bis der Teig glatt ist und nicht mehr an den Fingern klebt. Den Teig während der Zubereitung der Füllung ruhen lassen. Teig ca. ½ cm dick ausrollen, mit einem kleinen Teller (z. B. Untertasse) Kreise ausschneiden. Füllung in die Mitte geben. Umstülpen, Rand festdrücken und auch diesen nochmals stülpen, damit die Füllung während des Backvorgangs nicht ausläuft. Mit Eigelb bestreichen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei ca. 200° C auf der mittleren Schiene backen, bis die Empanadas goldgelb sind.

Spanische Variante: Thunfischfüllung
Zutaten:
Dosenthunfisch
passierte Tomaten
rote Paprika
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Oregano
Olivenöl

Rote Paprika waschen und in kleinere Würfel schneiden. Salzen und in der Pfanne mit etwas Olivenöl braten, bis die Paprika weich wird. Die Knoblauchzehe fein hacken und dazu geben. Den Thunfisch abtropfen lassen, salzen, pfeffern, mit Oregano würzen und zur Paprika dazugeben und mitbraten. Zuletzt die passierten Tomaten dazugeben, evtl. nachwürzen, schmoren lassen, bis sich alle Zutaten zu einer Soße verbinden.

Argentinische Variante: Hackfleischfüllung
½ kg Rinderhackfleisch (oder halb-halb)
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
Passierte Tomaten
2-3 hartgekochte Eier
grüne Oliven ohne Stein
Rosinen (nach Belieben)
Salz
Pfeffer
Frische Petersilie

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, mit dem Hackfleisch vermengen und alles würzen. Fleisch mit etwas Öl in einer Pfanne zuerst scharf anbraten, dann im eigenen Saft schmoren; dabei mit einem Holzlöffel die Hackfleischklumpen ständig „zerkleinern“. Passierte Tomaten dazugeben, evtl. nachwürzen und zu einer Soße kochen. Gleichzeitig die Eier hart kochen, schälen und in kleinere Stückchen schneiden. Die Rosinen in Wasser einweichen und die Oliven halbieren. Eier, Rosinen und Oliven in getrennten Schalen bereithalten. Die Teig-Kreise mit 2 EL Fleischsoße belegen und in jede Empanada etwas Ei, ein paar Rosinen und Oliven beigeben.

Paella Juli 22, 2008

Posted by Jani in International, Spanisch.
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Zutaten:

=>500gr. Reis

=>500gr. Hähnchenkeulen

=>500gr. gemischte Meeresfrüchte (TK-Produkt)

=>2 Paprikaschoten

=> 500gr. frische Erbsen

=>1 Zwiebel

=>2 Knoblauchzehen

=>100gr. grüne Oliven

=>200ml Hühnerbrühe

=>2 Tüten Safran

=>3EL Olivenöl

=>Salz und Pfeffer

Zubereitung:

=> den Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen

=> die Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Die Erbsen aus den Schoten schälen, die Zwiebel und die Knobi-Zehen schälen und klein hacken

=> das Öl in einem Bräter erhitzen. Die Hähnchenkeulen darin von allen Seiten ca. 10 Minuten braten.

=> dann die gemischten Meeresfrüchte zugeben und etwa weitere 7 Minuten braten. Jetzt nach und nach Zwiebel, Knobi-Zehen, Erbsen, Paprikaschoten und Oliven zugeben.

=> das Ganze weitere 5 Minuten garen, gelegentlich umrühren. Mit der Hühnerbrühe danach aufgießen, den Reis mit dem Safran unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken

~Guten Appetit~